Hydrauliköl von ADDINOL

ADDINOL Hydraulikfluids sind für den Einsatz in stationären und mobilen Anlagen bestens geeignet. Auch unter besonderen Einsatzbedingungen, wie z.B. feuergefährdete Anlagen, ökologisch sensible Bereiche oder in der Lebensmittelindustrie, sind sie den vielfältigen Anforderungen gewachsen. Ihre Leistung geht weit über die Mindestanforderungen gemäß DIN 51524 hinaus. Sie bieten in allen Einsatzfällen zuverlässigen Schutz vor Verschleiß und Korrosion. Darüber hinaus sind viele der ADDINOL Hydrauliköle auf Energieeffizienz ausgelegt.

Hydrauliköle nach Typ/Viskosität

Wenn Sie bereits wissen, welches Hydrauliköl mit welchen Eigenschaften Ihren Bedürfnissen, bzw. den Herstellervorschriften entspricht, können Sie mit unserer Vorauswahl der wichtigsten Klassen von Hydraulikölen tiefer in die Thematik eintauchen.

Falls das gewünschte Hydrauliköl nicht in der Vorauswahl zu finden ist, schauen Sie in unserem Product-Finder nach.

Produktauswahl ADDINOL Hydrauliköl

Wir haben nachfolgend unsere Top-Seller im Bereich Hydrauliköl für Sie aufgelistet. Das komplette Sortiment finden Sie unterhalb der Angebote im Shop.

ADDINOL HYDRAULIKÖL HLP 32

Spezifikationen / Freigaben:

DIN 51524-2 (HLP), DIN 51519, ISO 3448, DIN EN ISO 6743-4 (HM)

erfüllt die Anforderungen an:
Bosch-Rexroth

ADDINOL HYDRAULIKÖL HLP 46

Spezifikationen / Freigaben:

DIN 51524-2 (HLP), DIN 51519, ISO 3448, DIN EN ISO 6743-4 (HM), Arburg Spritzgießmaschinen, Engel

ADDINOL HYDRAULIKÖL HLP 68

Spezifikationen / Freigaben:

DIN 51524-2 (HLP), DIN 51519, ISO 3448, DIN EN ISO 6743-4 (HM), Bosch-Rexroth

Ihre Vorteile auf einen Blick: 

  • ausgezeichnetes Luftabscheidevermögen bei geringer Schaumneigung
  • sehr gutes Demulgiervermögen und gutes Wasserabscheidevermögen
  • hervorragender Verschleißschutz und sehr gutes Alterungsverhalten
  • hohe thermisch-oxidative Stabilität
  • hoher Flammpunkt
  • verbesserter Korrosionsschutz
  • hohe Reinheit
  • exzellenter, persönlicher Service durch unsere Anwendungstechnik

Wissenswertes über Hydrauliköl

Unterschiede | Viskosität | Hydrauliköl mischen

Unterschiede bei Hydraulikölen

Für die meisten Hydrauliksysteme werden von den Herstellern Fluids nach DIN 51524 Teil 2 „HLP" oder Teil 3 „HVLP" vorgeschrieben. Die Öle müssen einige Mindestanforderungen erfüllen, die in der DIN 51524 beschrieben werden. Diese betreffen unter anderem das Demulgiervermögen, die Reinheitsklassen, das Luftabscheidevermögen, die Filtrierbarkeit, die Dichtungsverträglichkeit, die Oxidationsstabilität und den Verschleißschutz. Außerdem spielen die Einhaltung der gewünschten Viskosität und das Viskositäts-Temperatur-Verhalten eine entscheidende Rolle. Hydrauliköle sind demnach aus hochwertigen Grundölen und je nach Anwendungsfall variierenden Additiven zusammengesetzt.

Hydraulikfluid Beschreibung Eigenschaften
HL Gegen Oxidation und Korrosion Verbesserter Korrosionsschutz
HLP Gegen Oxidation, Korrosion + Verschleißschutzadditive Alterungsstabil, Korrosionsschutz, Einsatztemperatur ca. -20°C bis +80°C
HVLP Normiert nach DIN 51524-3, VI liegt mindestens bei 140 Besseres Viskositäts-/Temperaturverhalten, Anwendungstechnische Vorteile bei „Grenz“-Temperaturen, schwankende Betriebstemperaturen, Einsatztemperatur ca. -35°C bis + 120°C
HLPD Schmutzlösende und schmutztragende Additive Bei sensiblen Steuerungen anwendbar, verhindert Schlammbildung, Einsatztemperatur ca. -20°C bis + 80°C
HVLP D Schmutzlösende und schmutztragende Additive, VI liegt mindestens bei 140 Verhindert Schlammbildung, hoher Viskositätsindex
Arctic Fluid Gute Fließfähigkeit bei Kälte Spezialhydrauliköle für Kältekammern, und sehr tiefen Außentemperaturen
HEES Nicht umweltgefährdend, hoher VI Biologisch abbaubare Hydrauliköle auf Esterbasis (gesättigt/ungesättigt), alterungsbeständig, temperaturbeständig
HV Eco Fluid Normiert nach DIN 51524-3, VI liegt mindestens bei 140 Mineralölbasisch, sehr gutes VT Verhalten, sehr gut für Außenhydrauliken geeignet, erhebliche Energiesparmöglichkeiten, weniger Kraftstoff, weniger CO2
Hydraulisches System Baumaschine
Bei schweren Maschinen wie Bulldozern müssen Hydrauliköle große Lasten absorbieren

Viskosität von Hydraulikölen

Neben der zuverlässigen Beherrschung von Verunreinigungen jeglicher Art spielt das Fließverhalten von Hydraulikflüssigkeiten im Betrieb und vor allem bei Grenztemperaturen eine entscheidende Rolle. Diese Eigenschaften werden durch den Viskositätsindex (VI) beschrieben und beeinflussen die zuverlässige Schmierung aller Komponenten. Der VI errechnet sich aus der kinematischen Viskosität bei 40 °C und 100 °C. Ein niedriger VI-Wert bedeutet eine schlechtere Durchölung bei Kälte sowie einen starken Viskositätsabfall bei Hitze.

Bei Kaltstart der Anlage sowie im Außeneinsatz muss die schnellstmögliche Versorgung aller Schmierstellen sichergestellt werden, um die Funktion der Anlage zu gewährleisten. Ist die Fließfähigkeit des eingesetzten Schmierstoffes unzureichend, also zu dickflüssig, kommt es zu Ermüdungsreaktionen und Verschleiß. Langsame Reaktionszeiten und ein erhöhter Energieaufwand sind die Folge. Auch bei hohen Temperaturen muss ein stabiler Schmierfilm gewährleistet sein. Wird das Hydrauliköl zu dünnflüssig, drohen Verschleiß und Kavitation. Die hohe Qualität der eingesetzten Grundöle mit einem natürlich hohen VI und Additive sichert beim Einsatz der ADDINOL Hydrauliköle bestes Ansprechverhalten und maximale Wirkungsgrade bei allen Temperaturen.

Die Viskosität von Hydraulikölen ist kein Qualitätsmerkmal. Sie wird ohnehin je nach Einsatzgebiet vom Hersteller vorgegeben. Beispielhaft gibt es das Hydrauliköl HLP 46: HLP steht für den Typ des Hydrauliköls, die 46 beschreibt die kinematische Viskosität (mm²/s) bei 40 Grad Celsius. Die Viskosität definiert sich aus der inneren Reibung einer Flüssigkeit. Diese ist immer temperaturabhängig. Bei niedrigen Temperaturen steigt die Viskosität. Bei höheren Temperaturen verringert sich die Viskosität.

Hydrauliköl läuft aus einer Flasche zur Veranschaulichung der Viskosität
Die Viskoität eines Öls entscheidet darüber wie dickflüssig, bzw. wie dünnflüssig es ist

Hydrauliköle mischen

Nicht alle Hydrauliköle sind mischbar. Vermeiden sollten Sie die Vermischung von Ölen mit folgenden Eigenschaften, bzw. Zusammensetzungen:

  • Zinkfreie und zinkhaltige Additivsysteme
  • Detergierende und nichtdetergierende Öle
  • Basisöle mit Glykolen
  • Unterschiedliche Basisöle (HFD, HEES,etc.)

Um Fehler bei der Vermischung zu vermeiden, pflegen Sie am besten einen Schmierplan und notieren Sie sich immer die Hydrauliköle, die Sie verwenden. Achten Sie bei Auffüllungen auf Verwendbarkeit des derzeitigen Produktes. Wenn unbeabsichtigt zwei Hydrauliköle gemischt werden, die nicht kompatibel sind, kann das die Funktionalität der Hydraulik erheblich beeinflussen. Schäden am Material bis zum Totalausfall sind vorprogrammiert, da das Öl nicht mehr korrekt schmiert. Lassen Sie in dem Fall das Öl ab, reinigen Sie die Hydraulik und füllen Sie neues Öl ein.

Ihr Ansprechpartner

Hans-Jürgen Scholz

Produktmanager Industrieschmierstoffe

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