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Frostschutzmittel von ADDINOL

Frostschutzmittel für Autos sind auch unter der Bezeichnung Kühlerschutzmittel oder Gefrierschutzmittel bekannt. Sie dienen als Kühlflüssigkeit im PKW und verhindern das Einfrieren der Kühlmittel. Damit wird sichergestellt, dass der Motor auch bei sehr tiefen Temperaturen optimal funktioniert. Die Kühlerschutzmittel von ADDINOL basieren auf Ethylenglykolen. Diese setzen als Gemisch den Gefrierpunkt anderer Flüssigkeiten wie Wasser herab. Zusätze wie Korrosionsinhibitoren verleihen dem Frostschutzmittel weitere Eigenschaften und schützen das Kühlsystem vor Korrosion und Rost. Darüber hinaus sorgen sie für einen effektiven Wärmeaustausch. Weitere Anforderungen an gute Kühlflüssigkeiten sind: Neutralität gegenüber Gummi und Kunststoffen, eine geringe Schaumneigung und eine hohe chemische Stabilität.

Die Produkte der Reihe ANTIFREEZE werden als Konzentrat angeboten, welches mit Wasser gemischt werden kann. Je nach Bedarf lässt sich der Frostschutz regulieren. Der Anteil des Frostschutzmittels darf jedoch nicht unter 33% liegen, da sonst die Korrosionsschutzeigenschaften nicht mehr hinreichend gegeben sind. Die Produkte sind für PKWs, Nutzfahrzeuge, Baumaschinen und landwirtschaftliche Geräte geeignet.

Unsere Kühlflüssigkeiten

ADDINOL ANTIFREEZE

Spezifikationen / Freigaben:

ASTM D 3306, BS 6580, BS 5117, ASTM D 1121, ASTM D 1177, ASTM D 4052

ADDINOL ANTIFREEZE SUPER

Spezifikationen / Freigaben:

ASTM D 3306, BS 6580, ASTM D 4656, ASTM D 4985, SAE J 1034

erfüllt Anforderungen an:

MB 325.0, Porsche TL 774-C, Fiat-Iveco , MB 325.2, VW TL-VW 774 C (G11), BMW GS 94000, MAN 324 NF, MTU MTL 5048, GM QL 130100, Saab 6901 599, Cummins 85T8-2, Lada TTM VAZ 1.97.717-97, NATO-Code S-759

ADDINOL ANTIFREEZE EXTRA

Spezifikationen / Freigaben:

ASTM D 3306, MAN 324 SNF, ASTM D 4985, SAE J 1034, NATO-Code S-759, Ö-Norm V5123, MWM (Deutz Power Systems) 0199-99-2091, GE Jenbacher TA 1000-0200, ASTM D 6210

erfüllt die Anforderungen an:

MB 325.3, VW TL-VW 774 D (G12), VW TL-VW 774 F (G12+), Ford WSS-M97B44-D, MTU MTL 5048, Deutz 0199-99-1115, DDC Power Cool Plus, GM 6277 M, Wärtsilä 32-9011, John Deere JDM H5, Komatsu KES 07.892, Liebherr MD1-36-130, Renault 41-01-001, Volvo 128 6083/002, Yanmar Antifreeze, DAF 74002, Mazda , Isuzu , Cummins CES 14603

Wissenswertes zu Kühlerschutzmitteln

Frostschutzmittel mischen

Die Frostschutzmittel unterteilen sich in silikathaltige und silikatfreie Flüssigkeiten. Diese dürfen nicht miteinander vermischt werden, da es zu chemischen Reaktionen kommen kann. Das führt u.a. zu einem schlechteren Korrosionsschutz und zu einer schlechteren Schmierung der Kühlwasserpumpe. Zudem geben die OEM’s vor, ob die Kühlflüssigkeit Silikat enthalten darf oder nicht. Silikathaltige Frostschutzmittel laufen unter der Bezeichnung G11. Darin enthaltene anorganische und organische Stoffe garantieren guten Korrosionsschutz. Sie finden Verwendung in Motoren von BMW oder Mercedes-Benz. Die silikatfreien Frostschutzmittel sind für Motoren oder Kühler aus Aluminium vorgeschrieben. Hierbei sorgen organische Salze für besten Korrosionsschutz. Ford und Opel setzen beispielsweise auf diese Technologie. Silikatfreie Kühlerschutzmittel sind unter der Rubrik G12+ eingeordnet. Eine Ausnahme bilden die Klassen G12++ sowie G13. Sie vereinen die Eigenschaften von silikatfreien und silikathaltigen Kühlflüssigkeiten. Dadurch wird ebenfalls ein ausgezeichneter Korrosionsschutz gewährleistet. Modelle der Marke VW verwenden diese Frostschutzmittel.

Es spielt übrigens keine Rolle, welche Farbe die Kühlerschutzmittel haben. Daran lässt sich nicht erkennen, ob die Flüssigkeiten silikathaltig oder silikatfrei sind. Achten Sie auf die Herstellerangaben des PKWs und jeweiligen Freigaben des Frostschutzmittels. Sind beide Kühlflüssigkeiten für einen PKW freigegeben, können diese problemlos kombiniert werden, egal ob sie sich farblich unterschieden. Auch die ADDINOL Produkte sind jeweils mischbar mit Kühlerschutzmitteln gleicher Basis.

Nachfüllen von Kühlflüssigkeiten

Ist der Füllstand im Ausgleichsbehälter für Ihre Kühlflüssigkeit zu niedrig, können Sie sie selbst auffüllen. Achten Sie unbedingt auf die Herstellerfreigaben Ihres KFZ‘s und das richtige Mischverhältnis des Konzentrats. Füllen Sie nur so viel Frostschutzmittel nach, dass sich die Füllmenge zwischen minimaler und maximaler Markierung auf dem Ausgleichsbehälter einpegelt.

Bemerken Sie unterwegs einen zu niedrigen Füllstand der Kühlflüssigkeit und haben kein Konzentrat zur Hand, können Sie den Ausgleichsbehälter zunächst mit Wasser auffüllen. Im besten Fall füllen Sie destilliertes Wasser ein, aber notfalls geht auch Leitungswasser, um eine Überhitzung des Motors zu verhindern. Stellen Sie das richtige Verhältnis zwischen Wasser und Kühlerschutzmittel wieder her, sobald Sie die Möglichkeit dazu haben.

Ist der Füllstand der Kühlflüssigkeit zu niedrig, deutet das auf einen Defekt oder ein Leck im Kühlsystem hin. Lassen Sie das Problem schnellstmöglich in einer Fachwerkstatt überprüfen.

Kühlmitteltank im PKW
Kühlmitteltank im Auto

Frostschutzmittel prüfen

Ohne ausreichenden Kühlerschutz funktioniert kein Auto. Deshalb sollten Sie regelmäßig den Füllstand am Ausgleichsbehälter prüfen und ggf. nachjustieren. Wenn der Motor dauerhaft zu heiß läuft, kann es zu teuren Motorschäden kommen.

Den Füllstand der Kühlflüssigkeit sollten Sie einmal im Monat kontrollieren, den Frostschutz zweimal im Jahr. Führen Sie die Überprüfung immer bei kaltem, abgestelltem Motor durch. Wenn Sie den Deckel des Ausgleichbehälters unter Betriebsbedingungen öffnen, kann die unter Druck stehende, heiße Flüssigkeit herausspritzen und Sie verbrühen.

Die Frostschutzeigenschaften Ihres Kühlmittels können mittels Prüfspindel überprüft werden. Halten Sie dazu die Spindel ins Kühlwasser. Anschließend kann der aktuelle Frostschutz als Temperatur abgelesen werden. Im mitteleuropäischen Raum sollte der Frostschutz bis mindestens -20 °C gegeben sein, andernfalls sollten Sie die Konzentration des Frostschutzmittels erhöhen.

Messen des Frostschutzes in der Kühlflüssigkeit
Messgerät zur Bestimmung des Frostschutzes im Kühlmittel

Kühlflüssigkeit wechseln

Als Wechselintervalle für Kühlflüssigkeiten gelten in PKWs Laufzeiten von 50.000 Kilometern. Ein Austausch aller drei Jahre wird von vielen Experten ebenfalls empfohlen. In altem Kühlerschutzmittel bilden sich Bläschen (Kavitation), die explodieren können. Das verursacht Schäden im Kühlsystem. Richten Sie sich also nach der Bedienungsanleitung Ihres Fahrzeugs und schieben Sie den Wechsel nicht auf.

Frostschutzmittel entsorgen

Frostschutzmittel sind giftige Substanzen, die die Umwelt schädigen können. Sie zählen zum Sondermüll. Schütten Sie das alte Frostschutzmittel nicht einfach auf den Boden oder in den Ausguss. Sollten Sie den Wechsel der Kühlflüssigkeit selbst durchführen, fangen Sie die Flüssigkeit in einem bruchsicheren Behälter auf. Im Anschluss können Sie das alte Kühlerschutzmittel zurück an den Verkäufer geben, es in einem Wertstoffhof abgeben oder es zu der Kfz-Werkstatt Ihres Vertrauens bringen. Dort wird das Frostschutzmittel fachgerecht und umweltfreundlich entsorgt.

Ihr Ansprechpartner

Christian Retschke

Leiter Forschung und Entwicklung

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