Frauen bei ADDINOL weltweit

Ein Interview mit Natalya Aksyonova, Leiterin für Unternehmensentwicklung bei ADDINOL Russland: Fasziniert von großen und leistungsstarken Maschinen und Mitglied des russischen Teams seit 2002.

Wie sind Sie damals auf ADDINOL aufmerksam geworden, als eines von vielen Unternehmen im russischen Markt?
Mein Vordiplomspraktikum habe ich bei einem Hersteller für große Turbinenschaufeln gemacht, später war ich in einem Werk tätig, in dem Radsätze für Lokomotiven hergestellt wurden. Daher kannte ich Schmierstoffprobleme nicht nur vom Hörensagen. In den 2000er Jahren kam es in Russland zu Massenschließungen von Fabriken. Ich habe Wege gesucht, trotzdem weiterhin in Kontakt mit der Herstellung zu bleiben sowie Ingenieuren und Mechanikern ihre Arbeit zu erleichtern und die Produktionskultur zu verbessern. In einer Stellenausschreibung las ich das Wort „Hochleistungs-Schmierstoffe“ und ging zum Vorstellungsgespräch. Zu dieser Zeit arbeiteten in der Firma weniger als 10 Personen, aber mich beeindruck-ten die Zielstrebigkeit der Mitarbeiter und ihr Glaube an ihr Produkt. Nur zwei Wochen nach meinem Eintritt in die Firma lernte ich den Vertriebsleiter für den russischen Markt, Vladimir Gutkevich, kennen. Seine tiefgreifenden Produktkenntnisse, sein technisches Wissen über Produktionsprozesse, seine Art, Verhandlungen zu führen und sein persönliches Charisma waren für meine Entwicklung und meinen Werdegang entscheidend. Ich fand es leicht, mit ihm ins Gespräch zu kommen, einfach über schwieriges zu sprechen und die Informationen, die er gab, aufzusaugen.

Wie haben Sie sich als Frau in einer Branche, in der überwiegend Männer tätig sind, eingelebt?
ADDINOL ist wie eine Familie und hat mir dabei geholfen, mich wie ein Familienmitglied zu fühlen. Als ich das erste Mal für ein Seminar nach Estland kam, war das internationale Team mit Aufmerksamkeit und Unterstützung für mich da. Die konsequente Ausrichtung auf Erfolg, der Glaube an sich selbst, das Vertrauen in das Produkt und seine Leis-tungsfähigkeit, die warme und freundschaftliche Beziehung zwischen unseren Ländern – das alles ist zweifellos der Verdienst unserer „Mutter“. Ich bin Frau Tiina Suija, Geschäftsführerin der ADDINOL Lube Oil OÜ, dafür sehr dankbar und werde mich immer voller Wärme, Ehrfurcht und Liebe an diese Zeit und diese Menschen erinnern.

Mitarbeiterin von ADDINOL steht telefonierend vor einer Messewand.

Sie haben bei ADDINOL im Vertrieb angefangen, neue Kunden akquiriert und das Image von ADDINOL gestärkt. Welche Erinnerungen haben Sie an diese Zeit?
Wenn man in einer Firma angenehm arbeiten kann und die Kollegen einem Aufmerksamkeit und Unterstützung schenken, lassen die Ergebnisse nicht lange auf sich warten. Im ersten Jahr meiner Arbeit sind Kunden wie APG-Osteuropa, Chupa-Chups, Bravo Premium, Morskoi Torgowy Port Sankt Petersburg zu uns gekommen. Wir haben uns angestrengt, um Kunden wie den Bergbaubetrieb Kovdor, Bergbaubetrieb Zhireken, Metropoliten und Aeroc zu akquirieren. Mit vielen arbeiten wir bis heute zusammen. Wir konnten an Versuchen mit unserem Spurkranzfett in kurvigen Schienenabschnitten der Oktobereisenbahn in Nordwestrussland teilnehmen. Bei diesen Versuchen lernte ich Personen kennen, die hohe Positionen in staatlichen Unternehmen inne hielten. Das war eine gute Erfahrung mit guten Versuchsergebnissen. Nach einigen Jahren wurde klar, dass der Verkauf über ein Vertragshändlernetz erfolgen und die Vertragshändler geschult werden müssen, um unsere Erfahrungen weitergeben zu können. Unser Team begann zu wachsen.

Dank Ihrer Zielstrebigkeit haben Sie sich in der Firma sehr schnell weiterentwickelt. Wie sind Sie Leiterin für Unternehmensentwicklung geworden?
2004, als die Gründer ADDINOL Russland organisierten, mussten neue Absatzkanäle und neue Beziehungen zu den Geschäftspartnern geschaffen werden. Zu meinen Aufgaben zählten immer mehr neue Funktionen: das Leiten von Projekten, das Führen von Verhandlungen mit Vertragspartnern, die Organisation von Schulungen, das Schaffen von Anreizen für Partner, die Entwicklung von Werbepolitik und Werbematerialien, die Gestaltung der Preispolitik und die Einstellung neuer Mitarbeiter. 2007 wurde ich zur Leiterin für Unternehmensentwicklung befördert. In diesem Jahr wurde unsere erste selbstständige Filiale in Jekaterinburg eröffnet. (Im Moment hat ADDINOL in Russland 7 Filialen.)

Natalya, woraus schöpfen Sie neue Kraft und Energie, um die täglichen Herausforderungen zu meistern?
Zuerst einmal muss ich sagen, dass ich der Unternehmensleitung sehr dankbar bin, weil sie an mich glaubt und mir schwierige Aufgaben anvertraut, ich bin auch den Kollegen dankbar, den interessanten und klugen Menschen, die mich umgeben.
Ich widme meiner Arbeit viel Zeit, aber an stillen Winterabenden beschäftige ich mich gerne mit Perlenstickerei, nähe Spielsachen und versuche, Bilder zu malen. Im Sommer züchte ich Rosen und gärtnere ein wenig – ich züchte Gurken, Tomaten und Zwiebeln. Ich lerne Englisch und lese Fachliteratur. Das gibt mir neue Energie und entspannt mich.

veröffentlicht am: 07.06.2019

Ihr Ansprechpartner

Jana Dudda

Marketing

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